Plastikfreier November

Inspiriert durch den Film Plastic Planet von Werner Boote und das Buch Plastikfrei Zone von Sandra Krautwaschl, startete im November 2014 das Experiment Plastikfreier November . 4 Frauen, 30 Tage und der Versuch nur plastikfrei einzukaufen. Das Ergebnis: wir haben unseren Plastikkonsum drastisch reduziert, komplett war es nicht möglich und ja, es ist möglich seinen Konsum umzustellen und es in gewissem Masse auch beizubehalten.
Somit möchte ich auch in diesem Jahr dieses Experiment wagen und jeden dazu aufrufen mitzumachen.
Im letzten Jahr waren wir 4, in diesem Jahr wünsche ihm mir 108 und mehr die mitmachen. Die Idee ist beim Einkaufen komplett auf Plastik zu verzichten, also keine Plastiktüten, keine Plastikverpackungen, keine Produkte aus Plastik zu kaufen. Und warum solltest du das tun? Schau dir den Film Plastic Planet an oder lies in dem Buch von Sandra Krautwaschl. Schau dich in deiner Umgebung um. Es gibt viele Gründe es zu versuchen.

Hierfür einige Vorschläge von mir:

Statt einer Plastiktüte benutzte Stoffbeutel.
Statt Coffee to go, bring deinen eigenen Becher mit oder genieße den Kaffee in einer Tasse.
Statt Duschgel kannst du Seife benutzen, im Bioladen gibt es oft ein große Auswahl.
Es gibt auch Seifenstücke, zum Beispiel von lush die zum Haare waschen geeignet sind.
Tu dich mit Freunden zusammen, triff dich zum Austauschen von Erfahrungen und Ideen.
Zahnpasta kann man ersetzten, indem man ein gutes Pflanzenöl mit Speisesalz mischt.
Benutze wieder die guten alten Stofftaschentücher.
Eine Alternative zu Tampons und Binden ist ein Mooncup.
Finde Läden in deiner Nähe die unverpackt Ware verkaufen.

Hier einige Läden, Internetseiten und links zum weiterlesen

Läden in Deutschland die Ware lose verkaufen

Filme
Plastic Planet von Werner Boote

Bücher
Plastikfrei Zone von Sandra Krautwaschl

Blog
http://www.keinheimfuerplastik.at von Sandra Krautwaschl

Dies soll eine kleine Anregung sein, mitzumachen. Mein Wunsch für die Zukunft ist eine eigene Webseite zu diesem Thema zu kreieren und dieses Projekt wachsen zu lassen. Das braucht Zeit und ich würde es gern auch mit anderen zusammen machen. Also wenn du dich nicht nur angesprochen fühlst 30 Tage auf Plastik zu verzichten, sondern etwas inhaltlich beisteuern möchtest, seien es Bilder, Texte , auch Übersetzungen in Englisch oder du liebst es Webseiten zu gestalten und hast Zeit dazu, vielleicht hast du auch Kontakte die dieses Projekt populärer machen, dann lassen es somich wissen.

Ich möchten jeden der mitmacht bitten, sich in den Verteiler einzutragen oder mir kurz über eine Nachricht oder Kommentar wissen zulassen das du mitmachst.
Erzähle Freunden, Arbeitskollegen, Bekannten, Verwandten von dieser Idee.

Für mich werden diese 30 Tage eine Herausforderung, da ich in Indien reise. Mein Trinkwasser muß ich in Einwegplastikflaschen kaufen, welche aber zum Glück recycelt werden. Viel Müll liegt überall herum. Ich werde berichten wie das hier geht.

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4 Gedanken zu “Plastikfreier November

  1. Hallo an Sandra und alle, die sonst noch mitmachen!
    Hier der Link zu einer Sendung über Verpackungen in der ARD-mediathek. http://www.ardmediathek.de/tv/Der-Montags-Check/Der-Haushalts-Check-mit-Yvonne-Willicks-/Das-Erste/Video?documentId=31543050&bcastId=22834010
    Superinteressant! Und schockierend:
    Recyclingpapier und –karton ist oft höher belastet mit Mineralölrückständen! Das liegt an den Druckfarben, die benutzt werden, die können im Recyclingprozess nicht herausgefiltert werden. Da Bioprodukte in der Regel mit Recyclingpapier/pappe verpackt sind, besteht hier mglw eine höhere Belastung!!!
    LovechockVerpackung würde als mangelhaft durchgehen!!! Erschreckend! Du glaubst, du tust dir etwas Gutes, und dann steckt der Teufel in der Verpackung. Total verwirrt bin ich und würde gleich am liebsten gar nichts mehr essen. So etwas schreckt die Verbraucher ja noch mehr davon ab, Bioprodukte zu kaufen. Am Rande der Verzweiflung! Genuss ohne schlechtes Gewissen, ist das überhaupt möglich??? Vielleicht sollte ich meine Idee von Genuss überdenken?
    Liebe Grüße!

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  2. Liebe Sandra, ich mache mit, und meine ganze Yoga-Gruppe gleich mit dazu! Vielleicht machen wir schon nächste Woche gemeinsam einen Ausflug nach Münster zur Eröffnung des ersten unverpackt-Ladens.
    Mein November startet in Schwaben bei einer Freundin mit vier Kindern, die sich alle einen “Dreck” darum scheren, wieviel Müll sie produzieren. Das wird auch eine große Herausforderung werden. Bis bald!

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  3. Hallo!
    Ich wäre bei deiner „challenge“ dabei. Witzig, dass du zu der Zeit in Indien bist. Bei meinem Indienaufenthalt vor Jahren bin ich erst aufgrund des vielen Mülls auf die Thematik gestoßen. Über die Jahre und viele eingeholte Informationen bin ich nun bei dem Versuch, Plastik weitestgehend aus meinem Leben zu verbannen.
    LG, Ica

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    1. Das freut mich. Das ist das zweite mal, letztes Jahr war ich noch in Berlin. Da war es relativ einfach. Indien ist meine Herausforderung. Ich wohne gerade in einem guesthouse die eine Wasserfilter haben. Das macht mich glücklich.

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